Was kostet eine Website bei einer Agentur?
Kurzantwort:
Eine professionelle Website bei einer Agentur kostet in der Regel zwischen 3.000 und 50.000 Euro. Eine einfache Unternehmenswebsite liegt typischerweise bei 3.000 bis 10.000 Euro, während komplexere Projekte mit individuellen Funktionen, Shop-Systemen oder Webanwendungen schnell 15.000 bis 50.000 Euro und mehr erreichen können.
Warum die Preisspanne so groß ist
Die Kosten einer Website hängen von vielen Faktoren ab. Wer versteht, was den Preis nach oben oder unten treibt, kann sein Budget gezielter einsetzen und bekommt mehr Wert für sein Geld.
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1.
Der Umfang entscheidet: Eine Onepager-Landingpage ist günstiger als eine 30-Seiten-Website mit Blog, Kontaktformularen und Mehrsprachigkeit.
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2.
Individuelles Design vs. Template: Maßgeschneidertes UI/UX-Design kostet mehr, liefert aber eine einzigartige Markenidentität, die dich von Wettbewerbern abhebt.
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3.
Funktionale Komplexität: Buchungssysteme, Kundenportale, Schnittstellen zu Drittsystemen oder E-Commerce-Funktionen treiben den Preis spürbar nach oben.
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4.
Content-Erstellung: Professionelle Texte, Fotografie und Videos sind oft nicht im Grundpreis enthalten, beeinflussen aber massiv die Wirkung der Website.
Drei Preiskategorien im Überblick
Je nach Anforderung lassen sich Website-Projekte grob in drei Kategorien einteilen. Hier eine Orientierung, damit du weißt, was in deinem Budget möglich ist.
3.000 – 8.000 €: Kleinere Unternehmenswebsites mit 5–10 Seiten, responsivem Design, Kontaktformular und grundlegender SEO. Ideal für Startups und lokale Unternehmen.
8.000 – 20.000 €: Umfangreichere Websites mit individuellem Design, CMS-Integration, Blog, Animationen und erweiterter Funktionalität. Der Sweet Spot für die meisten KMUs.
20.000 – 50.000+ €: Komplexe Webprojekte mit Shops, Kundenportalen, API-Anbindungen oder individuellen Webanwendungen. Für Unternehmen mit hohen Anforderungen an Funktionalität und Skalierbarkeit.
Häufige Fehler bei der Budgetplanung(3)
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Das günstigste Angebot wählen
Billig-Angebote sparen an Qualität, Barrierefreiheit oder Performance. Die Nachbesserung kostet am Ende oft mehr als ein solides Erstprojekt.
machen50%falsch -
Laufende Kosten vergessen
Hosting, Updates, Sicherheits-Patches und Content-Pflege sind wiederkehrende Kosten, die viele bei der Planung nicht einberechnen.
machen65%falsch -
Keinen Puffer einplanen
Anforderungen ändern sich im Projektverlauf. Wer keinen finanziellen Puffer von 10–20 % einplant, steht bei Anpassungen vor schwierigen Entscheidungen.
machen40%falsch
Zusammengefasst: So planst du dein Budget richtig
Mit diesen vier Schritten gehst du sicher, dass dein Website-Budget realistisch und gut investiert ist.
Ziele definieren, bevor du Angebote einholst
Überlege dir vorher, was die Website leisten soll: Leadgenerierung, Online-Terminbuchung, Markenauftritt? Je klarer die Ziele, desto präziser das Angebot.
Mindestens drei Angebote vergleichen
Hol dir mehrere Angebote ein und vergleiche nicht nur den Preis, sondern den Leistungsumfang. Achte auf Details wie Testing, Schulung und Support.
Budget für Content einplanen
Texte, Bilder und Videos machen oft den Unterschied. Plane dafür ein separates Budget ein oder frag, ob die Agentur Content-Erstellung anbietet.
Laufende Kosten von Anfang an klären
Hosting, Wartung, Updates und Support – frag im Erstgespräch nach den monatlichen Kosten nach dem Launch, damit du langfristig planen kannst.