KI schreibt 41 % allen Codes — was bedeutet das für Unternehmen, die eine Agentur beauftragen?
41 Prozent des weltweit geschriebenen Codes stammt mittlerweile von KI — eine Zahl, die vor zwei Jahren noch undenkbar schien und die gesamte Softwarebranche verändert hat. Über 10.000 MCP-Server sind aktiv im Einsatz und ermöglichen KI-Agenten den strukturierten Zugriff auf Datenbanken, APIs und Entwicklungsumgebungen. 84 Prozent aller Entwickler weltweit nutzen täglich KI-Tools in ihrem Workflow, von der Code-Generierung über automatisierte Tests bis hin zur Dokumentation. GitHub Copilot, Cursor, Claude und spezialisierte Coding-Agents sind keine Experimente mehr — sie sind fester Bestandteil professioneller Entwicklungspipelines. Diese Zahlen beschreiben nicht die Zukunft, sondern den Status quo im Jahr 2026. Für Unternehmen, die eine Webagentur beauftragen, wirft dieser Wandel fundamentale Fragen auf, die weit über technisches Interesse hinausgehen. Ist KI-generierter Code genauso zuverlässig und sicher wie handgeschriebener? Kann er langfristig gewartet und weiterentwickelt werden, oder entsteht eine neue Form technischer Schuld, die erst nach Monaten sichtbar wird? Und wenn Maschinen inzwischen fast die Hälfte der Programmierarbeit übernehmen — sollte Webentwicklung dann nicht drastisch günstiger geworden sein? Die Antworten auf diese Fragen sind differenzierter, als die Schlagzeilen vermuten lassen. Die Qualität von KI-generiertem Code variiert enorm — abhängig davon, wer die KI steuert, welche Architekturvorgaben bestehen und wie der Review-Prozess aufgebaut ist. Wir bei DD. setzen KI-Tools jeden Tag in unseren Kundenprojekten ein und kennen sowohl die enormen Produktivitätsgewinne als auch die Fallstricke, die erst nach Wochen der Wartung sichtbar werden. In diesem Artikel geben wir ehrliche Antworten aus der Praxis — ohne Marketing-Floskeln und ohne die Komplexität der Realität zu verschweigen.